Manzels Blog

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Logitech diNovo Mini ausgepackt

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Lange habe ich mit dem Kauf gewartet, dann habe ich mich dazu entschlossen und nun liegt sie hier, die diNovo Mini . Ja, was soll ich dazu sagen? Sie ist schön klein, vereint Tastatur und Maus und funktioniert kabellos. Also genau das, was ich haben wollte, um meinen HTPC zu bedienen.Foto0213

Hier lest ihr nun über das Auspacken und die ersten Tests.

Bald erscheint ja Logitech Revue, was mit Google TV funktioniert. Da ist auch eine schöne Tastatur/Maus-Kombination dabei. Allerdings ist fraglich, ob es diese alleine geben wird. Außerdem dauert es noch etwas, bis sie in Deutschland erhältlich ist und sie wird wohl teurer als die diNovo Mini sein. Demnach kam also mein Entschluss letztere zu kaufen.Foto0214

Allein die Verpackung sieht schon sehr edel aus. Zuerst sieht man eine kleine Schachtel, die die Software und Anleitungen beinhaltet.Foto0215

Darunter kommt die Tastatur (oder sollte ich Fernbedienung sagen?) zum Vorschein.Foto0216

Im Lieferumfang befinden sich neben der Tastatur, der Software und der Anleitung noch das Ladegerät, der Akku, ein Reinigungstuch und ein Bluetooth-Empfänger.

Das Reinigungstuch ist auch bitter nötig. Auf dem obigen Foto ist die Hochglänzende Oberfläche zu erkennen, die Staub und Fingerabdrücke magisch anzieht. Der Akku soll innerhalb von vier Stunden aufgeladen sein und 30 Tage halten. Nach vier Stunden war er dann auch voll. Man muss nicht unbedingt den mitgelieferten Bluetooth-Adapter verwenden, aber da ich sonst keinen habe, verrichtet dieser nun seinen Dienst. Er lässt sich übrigens auch zum Transport neben dem Akku in der Tastatur verstauen.

Die diNovo Mini kann durch Umlegen eines kleinen Schalters im Akkufach auch an der PS3 verwendet werden. Diese Funktion benötige ich allerdings nicht.Foto0218

Kommen wir zur Benutzung: Es gibt zwei Betriebsmodi, zwischen denen man über den Schalter oben rechts wechseln kann. Im Maus-Modus leuchtet die Tastatur orange und das Clickpad lässt sich wie vom Laptop gewohnt bedienen. Mich stört allerdings, dass es für einen Mausklick heruntergedrückt werden muss. Antippen funktioniert nicht. Aber es gibt ja oben links auch noch eine Taste für den Linksklick. Einen Rechtsklick macht man durch Drücken von Fn und der “linken Maustaste”. Das Touchpad reagiert zufriedenstellend und ist wesentlich besser zu bedienen als der Trackpoint meines alten MCE Keyboards .Foto0220

Der zweite Modus, der grün beleuchtet ist, macht das Clickpad zu Pfeiltasten. Diese reagieren allerdings nicht immer. Zum Beispiel darf man für den Pfeil nach unten nicht zu weit an der Kante drücken, sondern eher direkt auf dem Pfeil, was mich etwas stört. Aber die Pfeile sind ja nicht umsonst abgebildet, man soll wohl direkt darauf drücken. Es sind so gut wie alle Sondertasten auf der Tastatur untergebracht, über Fn+Enter hat man sogar eine eigene Taste für Strg+Alt+Entf. Allerdings fehlen alle Funktionstasten. Bisher vermisse ich aber nur F2 – wobei, wie oft arbeitet man am HTPC schon im Windows-Explorer und benennt dort Dateien um. Das Kontextmenü ermöglicht selbiges ja auch recht schnell.

Es lässt sich wie vom Smartphone gewohnt mit zwei Daumen auf der Tastatur schreiben, allerdings bin ich auf meinem Samsung Wave schneller. Kürzere Texte lassen sich auf jeden Fall ganz gut schreiben.

Sehr positiv ist aber, dass man die diNovo Mini aufgrund ihrer Größe und ihres tollen Designs auch mal auf dem Wohnzimmertisch liegen lassen kann, ohne dass es blöd aussieht.

In Zukunft werde ich berichten, wie die Benutzung über einen längeren Zeitraum geklappt hat, spätestens wenn der Akku leer ist.

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