Manzels Blog

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LaCie Rikiki mit 640 GB

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Es hat wieder neue Hardware den Weg in meinen Besitz gefunden, eine externe USB-2.0-Festplatte im schnuckeligen 2,5-Zoll-Format. Es handelt sich um die LaCie Rikiki, welche satte 640 GB Speicher bietet.

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Hier werde ich nun ein wenig auf die Vor- und Nachteile dieser Platte eingehen.

Wie gut auf dem obigen Bild zu erkennen, sieht die Festplatte in ihrem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium richtig gut aus. Außerdem trägt das Metall zur Kühlung bei, da es die entstehende Wärme besser ableitet als ein Plastikgehäuse. Zudem ist das gute Stück sehr klein – daher auch der Name Rikiki. Das bedeutet winzig. Zum Lieferumfang gehört außer einem USB-Kabel rein gar nichts.

Weiterhin benötigt die Festplatte, wie für 2,5-Zoll-Modelle üblich, kein externes Netzteil und wird einzig über den USB-Port mit Strom versorgt. Das Problem dabei ist, dass das mitgelieferte Kabel gerade mal 10 cm lang ist.

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Das ist also nicht so gut dafür geeignet, die Festplatte an das Frontpanel eines PCs oder an einen Fernseher anzuschließen – sie würde einfach in der Luft hängen. Bei meinem Rechner sind die “Front”-USB-Anschlüsse allerdings oben, wodurch mich der Umstand nicht soooo sehr stört. Am Laptop ist das kurze Kabel natürlich auch kein Problem.

Ich habe auch schon versucht, eine USB-Verlängerung zu verwenden. Durch den damit vergrößerten Leitungswiderstand läuft die Festplatte allerdings nicht mehr an. Die LED leuchtet zwar, aber die Platte fiept nur und wird von Windows nicht mehr erkannt. Hier wird wohl nur ein Y-Kabel die Lösung sein.

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Die Übertragungsraten sind wie üblich durch USB 2.0 begrenzt und liegen demnach bei ca. 30 MiB/s, bei vielen kleinen Dateien auch darunter.

Ganz praktisch finde ich den Assistenten, der einen beim ersten Anschließen der Platte begrüßt. Das portable Programm bietet einem an, die Festplatte auf verschiedene Arten zu formatieren.

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So bietet es direkt an, zusätzlich zur NTFS-Partition, die Dateien größer als 4 GiB unterstützt, noch eine FAT32-Partition zu erstellen, die zum Austausch von Daten mit Mac OS und Linux dienen soll. Durch einen Schieberegler lassen sich die Partitionsgrößen einfach anpassen.

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Ich habe mich für eine einzige NTFS-Partition entschieden, die anschließend erstellt wurde.

Mein Fazit: Die LaCie Rikiki ist zu empfehlen, wenn man eine externe 2,5-Zoll-Festplatte sucht, die viel Platz bietet auch noch nett aussieht. Allerdings stört der Umstand, dass nur das mitgelieferte, extrem kurze Kabel verwendet werden kann.

2 Kommentare

  1. Mann kann doch sicher einfach ein Kabel aufen, so wie ich das gesehen habe ist das doch einfach ein Typ-A auf Typ-B-Kabel und die gibts im Handel doch schon für 5-10 Euro. Ansonsten sieht das Teil echt schick aus, wenn die Übertragungsgeschwindigkeit auch noch passt, echt hübsch.
    VG Iva

    • Stimmt, es ist ein Kabel Mini-B auf A. Aber bei denen, die ich so gesehen habe, steht immer dabei „nicht für externe Festplatten geeignet“. Was die Übertragungsgeschwindigkeit angeht, so habe ich beim Lesen einer großen Datei so 35 MiB/s und beim Schreiben ungefähr 29 MiB/s. HD Tune bescheinigt mir im Durchschnitt 33,1 MiB/s.

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